Harburg Cinematic Universe
| Harburg Cinematic Universe | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Kurzform | HCU |
| Initiator | Julian Vornfeld |
| Form | kuratierte Musikvideo-Reihe |
| Umfang | 8 Videos |
| Schwerpunkt | personell, visuell und teilweise erzählerisch verbundene Musikvideos |
| Bezug | Hamburg-Harburg und das damit verbundene Band- und Freundesnetzwerk |
| Logo | angelehnt an die frühere Gestaltung des Harburger S-Bahnhofs |
| Playlist | YouTube |
| Festgelegte Reihenfolge | |
| 1 | Misery – Mute Tales |
| 2 | Invisible – Potrock |
| 3 | Flood of Fire – Vioxis |
| 4 | Overdose – Vioxis |
| 5 | St. Booze – Redestruction |
| 6 | On My Way – Redestruction |
| 7 | The Awakening – Aubade To Sorrow |
| 8 | Die Weberin – Acid Head |
Das Harburg Cinematic Universe, kurz HCU, ist eine von Julian Vornfeld verwendete Bezeichnung für eine bewusst zusammengestellte Reihe miteinander verbundener Musikvideos aus seinem Hamburger und Harburger Band- und Freundesumfeld.
Die einzelnen Videos stammen von unterschiedlichen Bands und Projekten und wurden nicht von Beginn an als Teil einer vollständig durchgeplanten Filmreihe konzipiert. Über mehrere Jahre entstanden jedoch zunehmend Verbindungen durch wiederkehrende Musiker, Cameo-Auftritte, gemeinsame Drehorte, visuelle Referenzen, Easter Eggs und teilweise direkte narrative Fortsetzungen.
Vornfeld fasste diese Überschneidungen später unter der humoristisch gemeinten Bezeichnung Harburg Cinematic Universe zusammen und erstellte dafür eine eigene Playlist sowie ein eigenes Logo.
Die Reihenfolge des HCU ist bewusst festgelegt. Sie folgt nicht ausschließlich Veröffentlichungs- oder Produktionsdaten, sondern orientiert sich insbesondere an personellen Übergängen zwischen den Bands, direkten Verbindungen der Videos und der dramaturgischen Wirkung der Playlist.
Die festgelegte Reihenfolge lautet:
- Misery – Mute Tales
- Invisible – Potrock
- Flood of Fire – Vioxis
- Overdose – Vioxis
- St. Booze – Redestruction
- On My Way – Redestruction
- The Awakening – Aubade To Sorrow
- Die Weberin – Acid Head
Begriff
Die Bezeichnung Harburg Cinematic Universe spielt bewusst auf die Benennung großer zusammenhängender Filmreihen beziehungsweise „Cinematic Universes“ an.
Beim HCU handelt es sich jedoch nicht um ein klassisches fiktionales Universum mit einer von Beginn an geplanten durchgehenden Handlung.
Die Verbindungen entstanden teilweise:
- bewusst bereits während der Konzeption einzelner Musikvideos,
- durch nachträglich eingebaute Easter Eggs,
- durch wiederkehrende Drehorte,
- durch Musiker, die in mehreren Bands aktiv waren,
- durch Cameo-Auftritte von Freunden und Musikern,
- durch direkte narrative Verbindungen einzelner Videos,
- durch persönliche Überschneidungen innerhalb der lokalen Musikszene sowie
- durch die spätere kuratorische Zusammenstellung der Videos.
Das HCU beschreibt deshalb weniger eine einzige Geschichte als ein über mehrere Jahre gewachsenes Netzwerk aus Musikvideos, Personen und Orten.
Grundidee
Ein wesentlicher Bestandteil des Harburg Cinematic Universe ist das reale Bandnetzwerk hinter den Produktionen.
Viele der beteiligten Musiker spielten über die Jahre in mehreren Projekten gleichzeitig oder nacheinander.
Dadurch lassen sich die Videos nicht nur über ihre Handlung, sondern auch über die tatsächlichen personellen Beziehungen miteinander verbinden.
Die festgelegte Reihenfolge versucht deshalb, die einzelnen Bandwelten möglichst fließend ineinander übergehen zu lassen.
Vereinfacht bewegt sich das HCU durch folgende Projekte:
Festgelegte Reihenfolge
Die Reihenfolge des Harburg Cinematic Universe wird bewusst manuell gepflegt.
Sie soll nicht automatisch über Semantic MediaWiki generiert oder beispielsweise nach Veröffentlichungsdatum sortiert werden.
| # | Musikvideo | Band / Projekt | Funktion innerhalb der HCU-Reihe |
|---|---|---|---|
| 1 | Misery | Mute Tales | humoristischer Auftakt und Ausgangspunkt des Bandnetzwerks |
| 2 | Invisible | Potrock | personelle Brücke zwischen Mute Tales, Potrock und Vioxis |
| 3 | Flood of Fire | Vioxis | Beginn des stärker ernsten und cinematischen Mittelblocks |
| 4 | Overdose | Vioxis | zentraler Crossover-Punkt zwischen Vioxis, Redestruction und Acid Head |
| 5 | St. Booze | Redestruction | bewusster Wechsel zurück zu einer absurderen Tonalität |
| 6 | On My Way | Redestruction | direkte narrative Fortsetzung von St. Booze |
| 7 | The Awakening | Aubade To Sorrow | ruhiger, naturbezogener und cinematischer Epilog zum Redestruction-Abschnitt |
| 8 | Die Weberin | Acid Head | düsterer, cineastischer und zugleich eigenwilliger Abschluss |
Dramaturgische Struktur
Neben den personellen und erzählerischen Verbindungen besitzt die Reihenfolge auch eine auffällige tonale Struktur.
Vereinfacht lässt sie sich folgendermaßen beschreiben:
- ein humoristisches beziehungsweise quatschiges Video
- ↓
- drei ernstere Videos
- ↓
- zwei bewusst absurde Videos
- ↓
- zwei cineastischere Abschlussvideos
Auftakt
Misery bildet einen vergleichsweise lockeren und humoristischen Beginn.
Dadurch startet die Reihe in einer frühen, stärker DIY-orientierten Phase des zugrunde liegenden Bandnetzwerks.
Ernster Mittelblock
Darauf folgen:
als insgesamt ernster angelegte Produktionen.
Insbesondere Flood of Fire und Overdose stammen aus einer Phase, in der Julian Vornfeld zunehmend bewusst mit:
- Farbkonzepten,
- Kamerabewegung,
- Licht,
- Drehorten und
- Color Grading
arbeitete.
Redestruction-Eskalation
Mit:
folgen anschließend zwei direkt miteinander verbundene und bewusst absurde Redestruction-Videos.
Der Wechsel von den vergleichsweise ernsten Vioxis-Produktionen zur überdrehten Redestruction-Welt stellt einen deutlichen tonalen Bruch dar.
Cineastischer Abschluss
Mit:
endet die Playlist mit zwei visuell stärker cineastisch ausgerichteten Produktionen.
The Awakening bildet dabei einen ruhigen, naturbezogenen Gegenpol zu den beiden vorherigen Redestruction-Videos.
Die Weberin beendet die Reihe anschließend mit einer dunkleren, ernsteren, aber weiterhin ungewöhnlichen und teilweise surrealen Bildwelt.
1. Misery – Mute Tales
Misery von Mute Tales bildet den Beginn des Harburg Cinematic Universe.
Das Video stammt aus einer frühen Phase der Musikvideoarbeit von Julian Vornfeld.
Mute Tales besitzen innerhalb des zugrunde liegenden Netzwerks eine besondere Bedeutung, da die Band sowohl Ausgangspunkt seiner bewussten Konzertfotografie als auch Ausgangspunkt zahlreicher späterer personeller Verbindungen war.
Zur Band gehörten unter anderem:
Beide Musiker bilden zugleich die Brücke zum folgenden Potrock-Abschnitt.
Übergang: Mute Tales → Potrock
Der Übergang von Mute Tales zu Potrock funktioniert insbesondere über:
Beide spielten in Mute Tales und waren später ebenfalls bei Potrock aktiv.
Dadurch bleibt die personelle Verbindung zwischen den ersten beiden HCU-Videos erhalten.
2. Invisible – Potrock
Invisible von Potrock bildet den zweiten Teil der Reihe.
Das Video besitzt innerhalb des HCU eine wichtige Brückenfunktion.
Mit Burak Akbulut und Salih Gehrke bleiben zunächst Personen aus der Mute-Tales-Welt erhalten.
Gleichzeitig sind im Video Mitglieder beziehungsweise Personen aus dem Vioxis-Umfeld zu sehen.
Dadurch verbindet Invisible mehrere Bandbereiche miteinander:
- Mute Tales → Potrock → Vioxis
Das Video ist damit einer der wichtigsten frühen personellen Crossover-Punkte des HCU.
Übergang: Potrock → Vioxis
Der Wechsel von Potrock zu Vioxis erfolgt über die bereits in Invisible sichtbaren personellen Überschneidungen.
Vioxis wird damit bereits innerhalb eines Potrock-Videos eingeführt, bevor mit Flood of Fire anschließend ein reguläres Vioxis-Musikvideo folgt.
3. Flood of Fire – Vioxis
Flood of Fire von Vioxis bildet den dritten Teil.
Ein wesentlicher Teil des Videos entstand in einer ehemaligen Gummifabrik im Harburger Hafen.
Julian Vornfeld kannte die Location bereits seit seiner Kindheit.
Das Musikvideo kombiniert Performance-Szenen der Band mit einer Handlung um Nico Schulenburg.
Nico befindet sich dabei teilweise in einem hellen und teilweise in einem dunklen Raum.
Eine Darstellerin repräsentiert innerhalb der Inszenierung seine „Dämonen“.
Im Verlauf des Songs nehmen die dunklen Szenen zu.
Auch die Kameraführung wird zunehmend unruhiger und wechselt stärker zur Handkamera.
Der kalte dunkle Look war bereits vor dem Dreh geplant.
Damit gehört Flood of Fire zu den Produktionen, bei denen Vornfeld zunehmend bewusst mit:
- Farbgestaltung,
- Kameradramaturgie,
- Licht,
- Location und
- Color Grading
arbeitete.
4. Overdose – Vioxis
Overdose bildet den vierten Teil des HCU und ist einer der wichtigsten Knotenpunkte der gesamten Reihe.
Das Video verbindet mehrere Bandwelten innerhalb einer einzelnen Produktion.
Die Handlung wechselt zwischen:
- Nico Schulenburg in einer Schneelandschaft bei Over/Bullenhausen und
- einem gemeinsamen Abend in der Harburger Kneipe Schnulze.
Die Kneipenszenen wurden bewusst wie ein früher typischer gemeinsamer Abend der beteiligten Freunde inszeniert.
Viele der sichtbaren Personen stammen aus dem tatsächlichen Freundes- und Bandumfeld.
Thomas Madejewski
Der zentrale Protagonist der Kneipenhandlung ist:
Sänger von Acid Head.
Damit wird Acid Head bereits mehrere Videos vor dem späteren eigenen HCU-Beitrag personell eingeführt.
Im Verlauf des Abends wird Thomas zunehmend betrunkener und unangenehmer, gerät in Konflikte, übergibt sich auf der Toilette und wird schließlich aus der Kneipe geworfen.
Redestruction-Cameos
Alle drei damaligen Mitglieder von Redestruction treten in Overdose auf:
Robin streitet mit Thomas und stößt einen Stuhl um.
Hannes steht gemeinsam mit Thomas und Tobias Kohl an der Bar und trinkt Shots.
Salih spricht zu Beginn mit Thomas und ist später in der Nähe des Toilettenbereichs zu sehen.
Damit wird Redestruction bereits innerhalb eines Vioxis-Musikvideos als nächster wichtiger Bereich des HCU eingeführt.
Julian Vornfeld
Auch Julian Vornfeld besitzt einen Cameo-Auftritt.
Er begrüßt Thomas und setzt ihm einen Hut auf, der ursprünglich seinem Großvater gehörte.
Beim späteren Rauswurf wird der Hut Thomas hinterhergeworfen.
Overdose als zentraler Crossover-Punkt
In Overdose treffen besonders viele HCU-Verbindungen gleichzeitig aufeinander.
Das Video enthält:
- Vioxis als Hauptband,
- Thomas Madejewski von Acid Head als Hauptfigur der Kneipenhandlung,
- sämtliche damaligen Mitglieder von Redestruction als Cameos,
- Tobias Kohl als personelle Verbindung zwischen Vioxis und Acid Head,
- Julian Vornfeld als Cameo,
- die Schnulze als zentralen Harburger Ort und
- einen direkten Verweis auf St. Booze.
Damit kann Overdose als stärkster personeller Crossover-Punkt innerhalb des HCU betrachtet werden.
Übergang: Overdose → St. Booze
Die Verbindung zwischen Overdose und St. Booze wurde bewusst angelegt.
Als Nico am Ende von Overdose die Schnulze betritt, läuft im Hintergrund gedämpft der Song:
- St. Booze
Dieser Ton wurde gezielt in der Postproduktion eingefügt.
Zusätzlich ist die Schnulze selbst ein gemeinsamer Ort beider Produktionen.
In St. Booze befindet sich Hannes Bürger zu Beginn vor derselben Kneipe.
Der Übergang von Vioxis zu Redestruction erfolgt damit gleichzeitig über:
- die Redestruction-Cameos,
- den Song St. Booze und
- die Schnulze.
5. St. Booze – Redestruction
St. Booze bildet den fünften Teil der HCU-Reihenfolge.
Das Video wechselt bewusst von der vergleichsweise ernsten Stimmung der vorangegangenen Vioxis-Produktionen zurück zu einer absurderen Redestruction-Welt.
Zu Beginn befinden sich die drei Bandmitglieder getrennt voneinander:
- Salih Gehrke wacht an der Heimfelder Kirche auf,
- Robin de Winter befindet sich in einer Wohnung,
- Hannes Bürger steht vor der Schnulze.
Anschließend besorgen sich alle Bier und treffen sich am Proberaum.
Dort steht ein älterer VW Passat.
Mit Schere-Stein-Papier wird entschieden, wer fährt.
Robin wird Fahrer.
Während der Fahrt:
- wird getrunken,
- fährt Salih zeitweise auf der Motorhaube,
- sitzt Hannes auf dem Dachgepäckträger,
- fallen beide während der Fahrt herunter und
- wird das Auto teilweise vor Greenscreen gezeigt.
Robin verursacht schließlich einen Unfall und wird aus dem Fahrzeug geschleudert.
Ein GTA-artiges „Wasted“-Overlay signalisiert seinen Tod.
Himmelsszenen
Nach dem Unfall steigt Robins Geist in den Himmel.
Dort befinden sich Hannes und Salih bereits auf Wolken.
Die Mitglieder tragen Mönchsgewänder:
- Hannes – weinrot
- Robin – weiß
- Salih – schwarz
Auch Julian Vornfeld besitzt einen Cameo-Auftritt.
Er steht auf einer Wolke und blickt durch ein improvisiertes Fernglas aus zwei Bierflaschen.
Übergang: St. Booze → On My Way
Die Verbindung zwischen St. Booze und On My Way ist die stärkste direkte narrative Verbindung innerhalb des HCU.
St. Booze wurde ausdrücklich als Prequel zu On My Way konzipiert.
Am Ende von St. Booze fällt Robin aus dem Himmel zurück in seinen Körper.
Als er wieder aufwacht, ist der Schnee verschwunden.
Dieser Moment führt direkt zum Beginn von:
- On My Way
Damit bilden beide Videos einen zusammenhängenden Handlungsblock.
6. On My Way – Redestruction
On My Way bildet den sechsten Teil der Reihe.
Das Video beginnt damit, dass Robin im Gras aufwacht.
Er bekommt einen Anruf und nimmt diesen mit einem Motorola Razr entgegen.
Anschließend versucht er, sein Auto zu starten.
Als dieses nicht anspringt, verbindet er die Autobatterie mit einer Kiste Astra-Bier.
Danach startet der Wagen.
Das fahrende Sofa
Im Hauptteil fallen die drei Redestruction-Mitglieder von oben auf ein Sofa.
Anschließend fährt das Sofa scheinbar durch Harburg.
Die Fahrt beginnt in der Bonusstraße und führt zur ehemaligen Polizeirevierwache 92 in der Moorfleeter Straße 19.
Das Lenkrad des Sofas besteht aus einem Becken aus Salihs Drumkit.
Während der Fahrt trinken die Musiker Bier.
Salih fängt mehrfach Flaschen.
Die Band wurde für die Fahrszenen vor Greenscreen aufgenommen, während zusätzlich Straßenplatten mit einer GoPro am Auto entstanden.
Der Look ist bewusst VHS-inspiriert und teilweise stark verfremdet.
Das Straßenmaterial erhielt zusätzlich eine an Kodak Aerochrome angelehnte Farbgestaltung.
Geplante Fortsetzung Wrong
Das nie realisierte Musikvideo:
sollte direkt an On My Way anschließen.
Die Grundidee bestand darin, das fahrende Sofa nicht nur durch Harburg, sondern durch die Zeit reisen zu lassen.
Die Band sollte zunächst in den 1960er-Jahren landen.
Der Look hätte sich dabei vom farbigen Stil von On My Way zu einem Schwarzweiß-Look entwickelt, der sich an Kodak Double-X orientieren sollte.
Das Video wurde nie realisiert und gehört daher nicht zur festgelegten HCU-Playlist.
Es kann jedoch als nicht realisierte Fortsetzung des Redestruction-Handlungsstrangs betrachtet werden.
Übergang: Redestruction → Aubade To Sorrow
Nach den beiden bewusst absurden Redestruction-Videos folgt mit The Awakening ein deutlicher stilistischer Wechsel.
Die zentrale personelle Verbindung ist:
Hannes ist in St. Booze und On My Way als Mitglied von Redestruction zu sehen.
Aubade To Sorrow ist dagegen sein Solo-Projekt.
Damit bleibt beim Wechsel von Redestruction zu Aubade To Sorrow eine zentrale Person erhalten, während sich die visuelle und tonale Welt vollständig verändert.
7. The Awakening – Aubade To Sorrow
The Awakening von Aubade To Sorrow bildet den siebten Teil des Harburg Cinematic Universe.
Das Video wurde vollständig in den Harburger Bergen gedreht, hauptsächlich im Heimfelder Holz zwischen Heimfeld und der Autobahn.
Die Naturaufnahmen entstanden an mehreren Abenden:
- 14. August 2023
- 15. August 2023
- 17. August 2023
- 19. August 2023
Die Szenen mit Hannes Bürger wurden am:
- 22. August 2023
gedreht.
An der Produktion waren ausschließlich:
- Hannes Bürger und
- Julian Vornfeld
beteiligt.
Natur als Hauptmotiv
Ein großer Teil des Videos besteht aus Naturaufnahmen.
Zu sehen sind sowohl:
- Nahaufnahmen von Pflanzen und Strukturen als auch
- weite Landschafts- und Waldaufnahmen.
Mit diesen Bildern wollte Vornfeld ausdrücklich seine persönliche Liebe zum Wald und zur Natur ausdrücken.
Die Aufnahmen entstanden bewusst jeweils kurz vor Sonnenuntergang, da das warme und flache Abendlicht die gewünschte Atmosphäre erzeugte.
Die Öllampe
In den Szenen mit Hannes kommt eine alte Öllampe zum Einsatz.
Vornfeld hatte sie zuvor im Schuppen seiner Eltern gefunden und entschied sich, sie als zentrales Requisit in das Video einzubauen.
Die Lampe bildet gemeinsam mit Hannes und dem Wald die wesentliche visuelle Ebene des Videos.
Abkehr von Lost Places
The Awakening stellte zugleich eine bewusste Abkehr von der Lost-Place-Ästhetik mehrerer vorheriger Produktionen dar.
Statt:
- leerstehenden Gebäuden,
- alten Industrieanlagen oder
- dunklen Innenräumen
sollte hier ausschließlich die natürliche Landschaft die visuelle Wirkung tragen.
Für Vornfeld war das Video zum damaligen Zeitpunkt sein Lieblingsvideo und nach eigener Einschätzung noch etwas cineastischer als Flood of Fire.
Unveröffentlichter Status von The Awakening
The Awakening ist innerhalb der HCU-Reihe eine Besonderheit.
Das Musikvideo wurde vollständig fertiggestellt, aber nie regulär veröffentlicht.
Es handelt sich damit nicht um ein unrealisiertes Projekt wie Wrong, sondern um ein:
- fertiggestelltes, unveröffentlichtes Musikvideo
Vornfeld lud das fertige Video später selbst als nicht gelistetes YouTube-Video hoch.
Es ist deshalb nur über einen direkten Link zugänglich.
Dass die Produktion trotz ihrer Fertigstellung nicht regulär erschien, enttäuschte Vornfeld besonders, da es zum damaligen Zeitpunkt sein persönliches Lieblingsvideo war.
Die Erfahrung führte bei ihm außerdem dazu, stärker zu hinterfragen, mit welchen Personen und Projekten er zukünftig umfangreiche Musikvideoproduktionen beginnen wollte.
Bedeutung von The Awakening innerhalb des HCU
Die Aufnahme von The Awakening erweitert das Harburg Cinematic Universe um eine deutlich andere Seite Harburgs.
Während andere Videos unter anderem:
- Kneipen,
- Straßen,
- Industriegebäude,
- ehemalige Polizeigebäude oder
- absurde Greenscreen-Welten
zeigen, konzentriert sich The Awakening auf:
- Wald,
- Natur,
- Abendlicht und
- die Harburger Berge.
Dadurch wird Harburg innerhalb des HCU nicht nur als urbaner beziehungsweise subkultureller Raum dargestellt, sondern auch als Landschaft und persönlicher Naturraum.
Übergang: Aubade To Sorrow → Acid Head
Auch der Übergang von Aubade To Sorrow zu Acid Head besitzt eine personelle Verbindung.
Hannes Bürger verbindet den vorherigen Abschnitt weiterhin mit dem Redestruction-Netzwerk.
Acid Head wurde außerdem bereits wesentlich früher innerhalb des HCU vorbereitet.
In Overdose spielt:
die zentrale Figur der Kneipenhandlung.
Zusätzlich war Tobias Kohl sowohl Schlagzeuger bei Vioxis als auch bei Acid Head.
Robin de Winter wiederum verbindet Redestruction direkt mit Acid Head, da er in beiden Bands spielte.
Der Acid-Head-Abschnitt wird dadurch nicht erst unmittelbar vor Die Weberin eingeführt, sondern wurde bereits über mehrere vorherige Videos personell vorbereitet.
8. Die Weberin – Acid Head
Die Weberin von Acid Head bildet den Abschluss der festgelegten HCU-Reihe.
Das Musikvideo wurde am:
- 23. April 2022
in einer ehemaligen Polizeistation in Billbrook gedreht, in der sich damals der Acid-Head-Proberaum befand.
Das Konzept stammte von Acid Head.
Julian Vornfeld war verantwortlich für:
- Kamera,
- Schnitt und
- Color Grading.
Produktion
Der Proberaum war sehr klein.
Eine vollständige gemeinsame Bandperformance war deshalb kaum möglich.
Die einzelnen Musiker wurden stattdessen separat aufgenommen und spielten den Song jeweils mehrfach.
Dadurch bestehen große Teile des fertigen Videos aus engen Einstellungen und Nahaufnahmen.
Für den Dreh wurde das bereits vorhandene Live-Lichtsetup von Acid Head sowie die Nebelmaschine der Band verwendet.
Bildgestaltung
Gedreht wurde mit einer Fujifilm X-T30 und einem Fujinon XF 18–55 mm.
Aufgrund des sehr kleinen Raums verwendete Vornfeld überwiegend 18 mm am Objektiv.
Als Stabilisierung kam ein DJI Ronin RSC 2 zum Einsatz.
Das Material wurde in:
- 4K,
- 25 fps und
- F-Log
aufgenommen.
Color Grading
Besonders viel Zeit investierte Vornfeld in das Color Grading.
Ziel war es, den Hintergrund möglichst vollständig schwarz erscheinen zu lassen.
Dadurch wurde das fertige Video insgesamt dunkler als ursprünglich geplant.
Rückblickend empfand Vornfeld gerade diese zusätzliche Dunkelheit jedoch als einen wesentlichen Teil der Atmosphäre.
Die Weberin als Abschluss
Für Julian Vornfeld besitzt Die Weberin eine besondere Bedeutung innerhalb seiner kreativen Entwicklung.
Es war erst sein zweites Musikvideo mit der Fujifilm X-T30.
Das vorherige war Image of Society.
Die Weberin war jedoch das erste eigene Musikvideo, bei dem Vornfeld rückblickend das Gefühl hatte:
- „Das sieht wirklich cineastisch aus.“
Damit funktioniert das Video auch als bewusster Abschluss der HCU-Playlist.
Nach:
- dem frühen Humor von Misery,
- dem ernsteren Mittelblock,
- der absurden Eskalation von St. Booze und On My Way sowie
- der ruhigen Naturästhetik von The Awakening
endet die Reihe mit einem düsteren und visuell stark kontrollierten Video.
Dabei bleibt Die Weberin trotz seines ernsteren Looks durch seine ungewöhnliche Inszenierung und Bildsprache weiterhin passend zum eigenwilligen Charakter des HCU.
Verbindungsstruktur
Die wichtigsten Übergänge innerhalb des Harburg Cinematic Universe lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
| Übergang | Verbindung |
|---|---|
| Mute Tales → Potrock | Burak Akbulut und Salih Gehrke |
| Potrock → Vioxis | Vioxis-Mitglieder beziehungsweise Personen aus dem Vioxis-Umfeld treten in Invisible auf |
| Vioxis → Redestruction | Redestruction-Cameos, Schnulze und St. Booze in Overdose |
| St. Booze → On My Way | direkte narrative Verbindung; St. Booze ist das Prequel |
| Redestruction → Aubade To Sorrow | Hannes Bürger |
| Vorbereitung von Acid Head | Thomas Madejewski in Overdose, Tobias Kohl bei Vioxis und Acid Head sowie Robin de Winter bei Redestruction und Acid Head |
Zentrale Crossover-Videos
Innerhalb der HCU-Reihe besitzen insbesondere zwei Videos eine besondere Brückenfunktion.
Invisible
Invisible verbindet die frühe Mute-Tales-/Potrock-Seite des Netzwerks mit Vioxis.
Durch Burak Akbulut und Salih Gehrke bleibt die personelle Verbindung zu Mute Tales bestehen.
Gleichzeitig werden durch die weiteren Beteiligten Verbindungen zu Vioxis sichtbar.
Das Video fungiert dadurch als erster größerer personeller Übergang innerhalb der Playlist.
Overdose
Overdose ist der stärkste Crossover-Punkt des HCU.
Innerhalb eines einzelnen Musikvideos treffen unter anderem:
- Vioxis,
- Acid Head,
- Redestruction,
- Julian Vornfeld und
- das gemeinsame Harburger Freundesumfeld
aufeinander.
Gleichzeitig bereitet das Video über das bewusst eingefügte St. Booze-Easter-Egg direkt den folgenden Redestruction-Abschnitt vor.
Wiederkehrende Personen
Ein wesentliches verbindendes Element des Harburg Cinematic Universe sind die wiederkehrenden Personen.
Da zahlreiche beteiligte Musiker über die Jahre in mehreren Bands spielten und zusätzlich als Freunde oder Cameo-Darsteller in Musikvideos anderer Projekte auftraten, wechseln einzelne Personen innerhalb der HCU-Reihe mehrfach zwischen unterschiedlichen Bandwelten.
Salih Gehrke
Besonders häufig tritt Salih Gehrke innerhalb der HCU-Reihe auf.
Er ist in fünf der acht Videos zu sehen:
- Misery – Mute Tales
- Invisible – Potrock
- Overdose – Cameo
- St. Booze – Redestruction
- On My Way – Redestruction
Damit verbindet Salih innerhalb der Reihe insbesondere Mute Tales, Potrock und Redestruction.
Seine wiederkehrende Präsenz verdeutlicht besonders deutlich, wie stark das HCU aus dem realen personellen Netzwerk der beteiligten Bands hervorgegangen ist.
Robin de Winter
Auch Robin de Winter gehört zu den häufig wiederkehrenden Personen.
Er ist zu sehen in:
Robin bildet damit insbesondere eine direkte personelle Verbindung zwischen Redestruction und Acid Head.
Hannes Bürger
Hannes Bürger spielt innerhalb der späteren HCU-Hälfte eine wichtige Rolle.
Er ist Teil von:
Dadurch verbindet er insbesondere den Redestruction-Abschnitt mit seinem Solo-Projekt Aubade To Sorrow.
Während Hannes in den Redestruction-Videos Teil einer bewusst absurden Gruppeninszenierung ist, steht er in The Awakening allein in einer deutlich ruhigeren und naturbezogenen Bildwelt.
Tobias Kohl
Tobias Kohl verbindet insbesondere Vioxis und Acid Head.
Er war Schlagzeuger beider Bands.
In Overdose ist er außerdem gemeinsam mit Thomas Madejewski und Hannes Bürger an der Bar zu sehen.
Damit wird die Verbindung zu Acid Head bereits innerhalb des Vioxis-Abschnitts sichtbar.
Thomas Madejewski
Thomas Madejewski, Sänger von Acid Head, besitzt innerhalb des HCU insbesondere durch Overdose eine besondere Stellung.
Obwohl es sich um ein Vioxis-Musikvideo handelt, übernimmt Thomas die zentrale Rolle der Kneipenhandlung.
Mit Die Weberin folgt später innerhalb der Playlist ein Video seiner eigenen Band.
Damit wird Thomas lange vor dem eigentlichen Acid-Head-Abschnitt als Figur eingeführt.
Harburg als verbindender Raum
Der Name Harburg Cinematic Universe bedeutet nicht, dass zwingend jedes enthaltene Video vollständig in Harburg spielen muss.
Entscheidend ist das gemeinsame persönliche, musikalische und teilweise geografische Umfeld.
Harburg ist jedoch in zahlreichen Produktionen unmittelbar sichtbar.
Zu den relevanten Orten gehören unter anderem:
- Schnulze
- Heimfelder Kirche
- Bonusstraße
- Harburger Hafen
- Harburger Berge
- Heimfelder Holz
- verschiedene Straßen
- Kioske
- Wohnumfelder und
- weitere Orte aus dem persönlichen Umfeld der Beteiligten.
Durch The Awakening wird dieser geografische Bereich zusätzlich um eine deutlich naturbezogenere Seite erweitert.
Während mehrere andere HCU-Videos Harburg über:
- Kneipen,
- Straßen,
- Industrie,
- Proberäume und
- urbane beziehungsweise subkulturelle Räume
zeigen, dokumentiert The Awakening die Harburger Berge als Wald- und Naturlandschaft.
Logo
Für das Harburg Cinematic Universe entwickelte Julian Vornfeld ein eigenes Logo.
Die Gestaltung orientiert sich an der früheren visuellen Gestaltung des Harburger S-Bahnhofs.
Damit besitzt das HCU neben seinen personellen und erzählerischen Verbindungen auch eine eigene visuelle Identität mit direktem lokalen Bezug.
Das Logo wird unter anderem für die gemeinsame Präsentation beziehungsweise Playlist der HCU-Videos verwendet.
Playlist
Für das Harburg Cinematic Universe existiert eine eigene Playlist.
Die Reihenfolge innerhalb dieser Playlist ist bewusst festgelegt und wird deshalb auch im Wiki manuell gepflegt.
Sie darf nicht automatisch nach:
- Veröffentlichungsdatum,
- Drehdatum,
- Bandname,
- Seitentitel oder
- anderen semantischen Eigenschaften
umsortiert werden.
Die verbindliche Reihenfolge lautet:
| # | Video | Band / Projekt |
|---|---|---|
| 1 | Misery | Mute Tales |
| 2 | Invisible | Potrock |
| 3 | Flood of Fire | Vioxis |
| 4 | Overdose | Vioxis |
| 5 | St. Booze | Redestruction |
| 6 | On My Way | Redestruction |
| 7 | The Awakening | Aubade To Sorrow |
| 8 | Die Weberin | Acid Head |
Unveröffentlichtes Video innerhalb des HCU
Mit The Awakening enthält die festgelegte HCU-Reihenfolge auch ein offiziell unveröffentlichtes Musikvideo.
Das Video wurde vollständig fertiggestellt, erschien jedoch nie regulär.
Es unterscheidet sich damit deutlich von einem unrealisierten Projekt wie Wrong.
| Video | Produktionsstand | Status |
|---|---|---|
| The Awakening | vollständig fertiggestellt | nicht regulär veröffentlicht |
| Wrong | Konzept vorhanden, nicht gedreht | nicht realisiert und nicht Bestandteil der Hauptreihe |
Die Zugehörigkeit zum HCU richtet sich damit nicht danach, ob ein Video offiziell veröffentlicht wurde, sondern nach der von Julian Vornfeld festgelegten kuratorischen Zusammenstellung.
Verwendung beim Redestruction-Abschiedskonzert
Das Logo des Harburg Cinematic Universe wurde später auch im Zusammenhang mit dem:
verwendet.
Das vollständige Konzert wurde mit einer VHS-Kamera aufgezeichnet und später mit besserem Audiomaterial sowie den während des Konzerts verwendeten Projektionen und Visualizern überarbeitet.
Zusätzlich existiert eine gestaltete VHS-Fassung.
Auf dem VHS-Cover wurde auch das Harburg-Cinematic-Universe-Logo verwendet.
Damit entwickelte sich das HCU-Branding über die eigentliche Musikvideo-Playlist hinaus zu einem visuellen Label für weitere audiovisuelle Produktionen aus demselben Umfeld.
Nicht automatisch zum HCU gehörende Videos
Nicht jedes von Julian Vornfeld produzierte Musikvideo gehört automatisch zum Harburg Cinematic Universe.
Die Zugehörigkeit ergibt sich nicht allein daraus, dass:
- Vornfeld an der Produktion beteiligt war,
- dieselben Musiker vorkommen,
- das Video aus einem ähnlichen Zeitraum stammt oder
- eine der beteiligten Bands im HCU vertreten ist.
Entscheidend ist die bewusst kuratierte Playlist.
So besitzt beispielsweise:
von Potrock eine große Bedeutung für Vornfelds persönliche Entwicklung als Videoproduzent.
Das Video wurde jedoch in der ehemaligen Pulverfabrik Düneberg in Geesthacht gedreht und ist nicht Bestandteil der festgelegten HCU-Hauptreihe.
Auch weitere Redestruction-Musikvideos wie:
gehören nicht automatisch zur Hauptreihe.
Sie können dennoch Verbindungen zu HCU-Videos besitzen.
So greift St. Booze beispielsweise visuelle Elemente aus Again auf.
Erweiterter HCU-Kontext
Neben der festgelegten Hauptreihe existieren dadurch weitere Produktionen, die inhaltliche, visuelle oder personelle Verbindungen zum Harburg Cinematic Universe besitzen, ohne selbst Teil der Playlist zu sein.
Dazu gehören insbesondere:
- Again – visuelle Referenzen in St. Booze
- Wrong – geplante Fortsetzung von On My Way
- weitere Videos mit wiederkehrenden Musikern oder Drehorten
- der VHS-Mitschnitt des Redestruction-Abschiedskonzerts durch die Verwendung des HCU-Logos
Damit lässt sich zwischen:
- der festen HCU-Hauptreihe und
- einem erweiterten HCU-Kontext
unterscheiden.
Die Hauptreihe bleibt jedoch auf die acht festgelegten Videos beschränkt.
Charakter des Harburg Cinematic Universe
Das Harburg Cinematic Universe ist gleichzeitig:
- eine Musikvideo-Playlist,
- ein persönliches Archiv,
- ein Bandnetzwerk,
- eine Sammlung wiederkehrender Personen,
- eine Sammlung lokaler Orte,
- ein selbstreferenzieller Produktionskosmos und
- eine humoristische nachträgliche Einordnung mehrerer Jahre Videoarbeit.
Die eigentliche Verbindung entsteht nicht durch eine einzelne erfundene Handlung, sondern durch das reale Umfeld, aus dem die Produktionen hervorgingen.
Musiker wechselten zwischen Bands, spielten gleichzeitig in mehreren Projekten oder tauchten als Freunde in Videos anderer Bands auf.
Orte aus Harburg wurden wiederholt als Kulissen verwendet.
Spätere Videos griffen ältere Produktionen durch Easter Eggs, Cameos oder visuelle Referenzen wieder auf.
Teilweise entstanden sogar direkte narrative Verbindungen wie zwischen:
Das Harburg Cinematic Universe macht diese über Jahre gewachsenen Überschneidungen zum eigentlichen Konzept.
Siehe auch
- Julian Vornfeld
- Mute Tales
- Potrock
- Vioxis
- Redestruction
- Aubade To Sorrow
- Acid Head
- Misery (Musikvideo)
- Invisible (Musikvideo)
- Flood of Fire (Vioxis-Musikvideo)
- Overdose (Vioxis-Musikvideo)
- St. Booze (Musikvideo)
- On My Way (Musikvideo)
- The Awakening (Musikvideo)
- Die Weberin (Musikvideo)
- Wrong (Musikvideo)
- Image of Society (Musikvideo)
- Redestruction Abschiedskonzert – 2025-12-27
Kategorie:Harburg Cinematic Universe
Kategorie:Videoprojekte
Kategorie:Musikvideos
Kategorie:Julian Vornfeld
Kategorie:Musik in Harburg