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Redestruction Abschiedskonzert – 2025-12-27

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Redestruction-Abschiedskonzert

Redestruction beim Abschiedskonzert

Konzertdaten
Datum 27. Dezember 2025
Veranstaltungsort Stellwerk Hamburg
Stadt Hamburg
Anlass Abschiedskonzert von Redestruction
Fotografierte Bands Redestruction
Mute Tales
Weiteres Line-up Begone
The Grey
Besonderheiten Abschiedsvideo, Leinwandprojektionen, Visualizer, vollständiger VHS-Mitschnitt

Das Redestruction-Abschiedskonzert fand am 27. Dezember 2025 im Stellwerk Hamburg statt und war der letzte Auftritt der deutschen Metalband Redestruction. Mit dem Konzert beendete die 2011 gegründete Band nach rund 14 Jahren ihre aktive Laufbahn.

Der Abend wurde bewusst als Rückblick auf die Geschichte der Band inszeniert. Neben der Musik kamen dafür ein etwa zehnminütiges Abschiedsvideo, frühere Musikvideos, eigens für das Konzert produzierte Visualizer und weiteres Archivmaterial zum Einsatz. Die Projektionen wurden während des Auftritts auf einer Leinwand hinter beziehungsweise bei der Band gezeigt und waren auf die einzelnen Stücke der Setlist abgestimmt.

Ebenfalls an diesem Abend trat Mute Tales auf. Zum weiteren Line-up gehörten Begone und The Grey. Für Julian Vornfeld hatte das Konzert dadurch eine zusätzliche persönliche Bedeutung: Sein erster bewusst als Konzertfotograf dokumentierter Auftritt war am 6. Oktober 2018 das zweite Konzert von Mute Tales, ebenfalls im Stellwerk. Das Abschiedskonzert am 27. Dezember 2025 hatte er zuvor als seinen letzten regulären Einsatz als Konzertfotograf festgelegt.

Hintergrund

Redestruction hatte sich 2025 entschieden, die Band nach rund 14 Jahren zu beenden. Das letzte Konzert sollte deshalb nicht lediglich ein regulärer Auftritt mit anschließendem Abschied sein, sondern möglichst viele Elemente aus der bisherigen Bandgeschichte noch einmal aufgreifen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts war die Nutzung einer Leinwand. Während des Konzerts wurden abhängig vom jeweiligen Song vorhandene Musikvideos, ältere Liveaufnahmen sowie neue Visualizer abgespielt.

Die Planung und technische Umsetzung der Videoprojektionen übernahm Julian Vornfeld. Die verwendeten Visualizer wurden eigens für das Abschiedskonzert neu produziert. Bereits vorhandene Musikvideos wurden teilweise unverändert verwendet, teilweise jedoch für den Abend angepasst.

Ein vergleichbares Leinwandkonzept wurde beim Auftritt von Mute Tales am selben Abend eingesetzt.

Abschiedsvideo

Vor dem eigentlichen Redestruction-Set wurde ein etwa zehnminütiges Abschiedsvideo gezeigt.

Der Film begann mit kurzen Beiträgen von Freunden und Fans der Band. Diese äußerten sich bewusst und offensichtlich scherzhaft negativ über Redestruction und griffen damit den selbstironischen Humor auf, der viele Veröffentlichungen und Social-Media-Inhalte der Band begleitet hatte.

Anschließend wechselte das Video zu einem Rückblick auf die Bandgeschichte.

Unter anderem wurden darin die im Film genannte Zahl von 111 Konzerten und entsprechend 111 Soundchecks aufgegriffen. Dazu wurden Konzertaufnahmen, Fotografien und Soundcheck-Material verwendet.

Der Rückblick unterschied scherzhaft zwischen Auftritten in:

  • großen Locations,
  • kleinen Locations,
  • bekannten Locations und
  • ungewöhnlichen Locations.

Zu sehen waren unter anderem Aufnahmen aus Locations wie dem Bambi Galore und dem Logo Hamburg, Material aus Proberäumen sowie ungewöhnlichere Auftrittssituationen.

Weitere Teile erinnerten an von der Band erfundene Spiele, Musikvideodrehs, zahlreiche Teaser sowie den wiederkehrenden selbstironischen Umgang der Band mit Alkohol und anderen Ereignissen aus dem Bandalltag.

Unter der Einblendung beziehungsweise Erzählung über sieben Musikvideos wurden unter anderem Aufnahmen hinter den Kulissen verschiedener Videoproduktionen gezeigt.

Es folgten Ausschnitte aus älteren Teasern, Konzertreisen, privaten Videoaufnahmen und weiteren Situationen aus dem Umfeld der Band.

Der Rückblick endete mit der selbstironischen Aussage:

„Sagen wir: Hat sich nicht gelohnt.“

Unmittelbar anschließend begann das eigentliche Konzert.

Leinwandprojektionen

Die Leinwand war nicht lediglich für das Intro vorgesehen, sondern bildete während des gesamten Auftritts einen festen Bestandteil der Inszenierung.

Je nach Song wurden unterschiedliche Arten von Material eingesetzt:

  • bereits veröffentlichte Musikvideos,
  • ältere Liveaufnahmen,
  • eigens produzierte Visualizer,
  • experimentell bearbeitetes Archivmaterial und
  • für das Abschiedskonzert veränderte Versionen früherer Videos.

Dadurch wurden zahlreiche frühere audiovisuelle Projekte der Band innerhalb eines einzigen Konzerts erneut aufgegriffen.

Während die Musikvideos weitgehend auf bereits vorhandenen Produktionen basierten, entstanden die Visualizer speziell für diesen Abend.

Setlist

# Song Leinwand / Besonderheit
0 Intro Abschiedsvideo
1 1312 Visualizer mit Motiven aus St. Booze
2 The Rag Musikvideo
3 Lessons Unlearned Bearbeitete Liveaufnahme mit Find-Edges-Effekt
4 On My Way Musikvideo mit verändertem beziehungsweise neuem Ende
5 Medley Symptom of the Universe, Green Machine und Cannibal; Visualizer mit Couch und Auto im Weltraum
6 Corruption Experimenteller Visualizer mit psychedelischen Windows-Media-Player-artigen Visuals und Dollar-Motiven
7 Again Musikvideo
8 S.T.F.U. Musikvideo
9 Everything Dies Musikvideo
10 St. Booze Musikvideo

Die Setlist verband damit Material aus verschiedenen Phasen der Bandgeschichte. Neben älteren Stücken wurden insbesondere Songs und audiovisuelle Arbeiten aus der späteren St. Booze-Phase aufgegriffen.

Mute Tales

Neben Redestruction traten am selben Abend auch Mute Tales auf.

Die Hamburger Alternative-Rock-Band war ursprünglich von 2018 bis 2020 aktiv gewesen und hatte 2025 nach mehreren Jahren Pause wieder einzelne Konzerte gespielt.

Auch für Mute Tales wurden für den Abend Leinwandprojektionen vorbereitet. Zum Einsatz kamen vorhandene Musikvideos sowie neu erstellte Visualizer aus älteren Proberaumaufnahmen.

Besonders relevant waren dabei die Songs From White to Blue, It's Asylum und Rusted Stone. Für mehrere dieser Stücke stellten alte Proberaumaufnahmen aus dem Jahr 2019 die einzigen erhaltenen Video- beziehungsweise Referenzaufnahmen dar. Anhand dieses Materials konnten Teile des Repertoires für die Auftritte 2025 rekonstruiert werden.

Fotografische Dokumentation

Das Konzert wurde umfangreich fotografisch dokumentiert. Fotografiert wurden Redestruction und Mute Tales.

Für Julian Vornfeld stellte der Abend zugleich den Abschluss seiner regelmäßigen Konzertfotografie dar. Vornfeld hatte seit 2018 zahlreiche Auftritte von Redestruction, Mute Tales und weiteren Bands begleitet.

Sein erster bewusst als Konzertfotograf dokumentierter Auftritt war das zweite Konzert von Mute Tales am 6. Oktober 2018 im Stellwerk Hamburg gewesen.

Damit bildeten zwei Konzerte im selben Veranstaltungsort den Anfangs- und Endpunkt dieser Phase:

Datum Konzert Bedeutung
6. Oktober 2018 Stellwerk Hamburg – 2018-10-06 Erster bewusst als Konzertfotograf dokumentierter Auftritt
27. Dezember 2025 Redestruction-Abschiedskonzert Letzter regulärer Konzertfotoeinsatz

Zwischen diesen beiden Terminen hatte Vornfeld insbesondere Redestruction nahezu durchgehend fotografisch begleitet. Insgesamt existieren in seinem Archiv Fotografien von 37 Redestruction-Konzerten.

Beim Abschiedskonzert beschränkte sich seine Tätigkeit nicht auf die Fotografie. Er war ebenfalls für die Planung und Umsetzung der Leinwandprojektionen verantwortlich und hatte die dafür verwendeten Visualizer neu produziert.

Mitschnitt

Das vollständige Redestruction-Konzert wurde mit einer VHS-Kamera aufgenommen.

Damit unterschied sich der Mitschnitt bewusst von einer modernen digitalen Konzertproduktion. Die Bildästhetik orientierte sich am charakteristischen analogen beziehungsweise frühen Videolook des VHS-Formats.

Für die spätere Fassung wurde das aufgezeichnete VHS-Material nachbearbeitet. Dabei wurde das Kamerabild mit verbessertem Konzertton sowie den während des Abends verwendeten Visualizern und Videoprojektionen kombiniert.

Dadurch blieb nicht nur die Bühnenperformance erhalten, sondern auch die eigens für den Abend entwickelte audiovisuelle Inszenierung.

Der vollständige Mitschnitt wurde anschließend auf YouTube veröffentlicht. Darüber hinaus wurde das Konzert im VHS-Format beziehungsweise auf VHS-Kassette archiviert.

Bedeutung

Das Konzert bildete den offiziellen Endpunkt der Geschichte von Redestruction als aktive Band.

Gleichzeitig führte der Abend verschiedene Bestandteile der Bandgeschichte zusammen:

  • die Musik selbst,
  • Konzertaufnahmen aus vielen Jahren,
  • frühere Musikvideos,
  • Social-Media- und Teaser-Material,
  • neue Visualizer,
  • private und humoristische Archivaufnahmen und
  • die langjährige Zusammenarbeit zwischen Band, Freunden und ihrem kreativen Umfeld.

Durch das Abschiedsvideo und die fortlaufenden Leinwandprojektionen war das Konzert damit zugleich Liveauftritt und audiovisuelle Retrospektive.

Für das persönliche Archiv von Julian Vornfeld markiert der Abend zusätzlich das Ende einer rund siebenjährigen Phase regelmäßiger Konzertfotografie. Dass mit Mute Tales gleichzeitig jene Band auftrat, bei deren zweitem Konzert diese Tätigkeit 2018 begonnen hatte, verlieh dem Abend innerhalb des Archivs einen besonderen Rahmen.

Galerie

Redestruction

Mute Tales

Videos

VideoTypVeröffentlichungStatus
Redestruction-AbschiedsvideoRetrospective videoReleased

Siehe auch