Grumbrechtstraßen Open Air 2026
| Grumbrechtstraßen Open Air 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Veranstaltungsdaten | ||||
| Datum | 10.–11. Juli 2026 | |||
| Veranstaltungsort | Tipsy Apes | |||
| Ort | Hamburg-Harburg | |||
| Dauer | 2 Tage | |||
| Besucher | ca. 200 | |||
| Eintritt | Spendenbasis | |||
| Organisation | Julian Vornfeld Jasmin Bröhan | |||
| Camping | Campingmöglichkeit für Freunde | |||
| Freitag, 10. Juli | ||||
| Samstag, 11. Juli | ||||
| Ausgaben | ||||
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Das Grumbrechtstraßen Open Air 2026 war die zweite Ausgabe des Grumbrechtstraßen Open Air und fand am 10. und 11. Juli 2026 erneut auf dem Gelände des Tipsy Apes in Hamburg-Harburg statt.
Nachdem das erste GoA 2025 ursprünglich aus einer gemeinsamen Feier zum 30. Geburtstag von Julian Vornfeld und Jasmin Bröhan hervorgegangen war, war die zweite Ausgabe erstmals vollständig von diesem ursprünglichen Geburtstagsanlass gelöst. Gleichzeitig wurde das Festival deutlich erweitert: Statt eines einzelnen Veranstaltungstages fand das GoA nun über zwei Tage statt und umfasste erstmals auch eine Campingmöglichkeit für Freunde.
Auch organisatorisch wurde das Festival ausgebaut. Essen und Getränke wurden 2026 nicht mehr ausschließlich durch den Veranstaltungsort organisiert, sondern waren nun Teil der eigenen Festivalorganisation. Besonderer Wert wurde auf gezapftes Bier gelegt. Neben Dithmarscher Bier wurde dabei auch Bier der in Harburg ansässigen Kehrwieder Kreativbrauerei ausgeschenkt.
Der Eintritt sowie Essen und Getränke wurden auf Spendenbasis angeboten.
Über beide Festivaltage verteilt besuchten insgesamt ungefähr 200 Personen das GoA 2026.
Mit Over the Under aus Bydgoszcz in Polen trat 2026 außerdem erstmals eine aus dem Ausland angereiste Band beim Festival auf.
Entwicklung gegenüber 2025
Die zweite Ausgabe stellte einen deutlichen Entwicklungsschritt gegenüber dem Grumbrechtstraßen Open Air 2025 dar.
Während die erste Veranstaltung noch stark mit den gemeinsamen 30. Geburtstagen von Julian Vornfeld und Jasmin verbunden war und unter der Bezeichnung GoA 60 stand, fand das Festival 2026 unabhängig von diesem Anlass erneut statt.
Zu den wichtigsten Veränderungen gehörten:
- Erweiterung von einem auf zwei Festivaltage,
- Campingmöglichkeit für Freunde,
- ungefähr 200 Besucher,
- eigene Organisation von Essen und Getränken,
- gezapftes Bier,
- Eintritt auf Spendenbasis,
- Essen und Getränke auf Spendenbasis,
- ein erweitertes musikalisches Programm,
- Festivalprojektionen mit Beamer,
- ein eigens gestalteter Festivalvisualizer,
- erneut Festivalshirts,
- erneut Festivalbändchen sowie
- erstmals zusätzlich eigene Bierdeckel.
Damit bestätigte die zweite Ausgabe, dass sich das ursprünglich aus einer Geburtstagsfeier entstandene GoA zu einer eigenständigen Festivalreihe entwickelt hatte.
Veranstaltungsort
Wie bereits 2025 fand das Festival erneut auf dem Gelände des Tipsy Apes in Hamburg-Harburg statt.
Durch die Erfahrung aus der ersten Ausgabe konnte die vorhandene Fläche diesmal für eine zweitägige Veranstaltung genutzt werden.
Neben dem eigentlichen Festivalgelände kam 2026 zusätzlich eine Campingmöglichkeit für Freunde hinzu.
Camping
Eine Neuerung der zweiten Ausgabe war die Möglichkeit, im Zusammenhang mit dem Festival zu campen.
Das Camping war für Freunde beziehungsweise Personen aus dem Umfeld der Veranstaltung vorgesehen und ergänzte das GoA erstmals um einen Bereich außerhalb des eigentlichen Konzertprogramms.
Julian Vornfeld zog sich im Verlauf der Organisation zunehmend aus Teilen der allgemeinen Festivalorganisation zurück und konzentrierte sich stattdessen stärker auf die Organisation des Campings.
Damit verlagerte sich seine konkrete Aufgabe innerhalb des GoA 2026 teilweise von der allgemeinen Veranstaltungsorganisation hin zu einem eigenen organisatorischen Bereich.
Essen und Getränke
Anders als bei der ersten Ausgabe wurde die Versorgung mit Essen und Getränken 2026 stärker durch die Festivalorganisation selbst übernommen.
Sowohl Essen als auch Getränke wurden auf Spendenbasis angeboten.
Gezapftes Bier
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf gezapftem Bier.
Ausgeschenkt wurden unter anderem Biere von:
- Dithmarscher
- Kehrwieder Kreativbrauerei
Die Beteiligung der Kehrwieder Kreativbrauerei hatte einen zusätzlichen lokalen Bezug, da die Brauerei aus Harburg stammt.
Damit wurde versucht, neben der allgemeinen Festivalversorgung auch einen Bezug zum Veranstaltungsort und zum Harburger Umfeld des GoA herzustellen.
Eintritt auf Spendenbasis
Der Eintritt zum Grumbrechtstraßen Open Air 2026 erfolgte auf Spendenbasis.
Auch Essen und Getränke wurden nicht zu fest definierten Verkaufspreisen angeboten, sondern ebenfalls über Spenden finanziert.
Dadurch blieb der niedrigschwellige und nicht primär kommerzielle Charakter des Festivals erhalten.
Gestaltung
Die visuelle Gestaltung des GoA 2026 führte die psychedelisch beeinflusste Bildsprache der ersten Ausgabe weiter, entwickelte sie jedoch farblich deutlich weiter.
Während das Erscheinungsbild von GoA 60 2025 stark mit verschiedenen kräftigen Farben arbeitete, wurde die Gestaltung 2026 stärker von einem Bordeauxrot beziehungsweise dunklen Rot geprägt.
Erneut kamen:
- geschwungene Typografie,
- organische Formen,
- psychedelisch verfremdete Naturmotive und
- intensive Farbkombinationen
zum Einsatz.
Damit blieb das Festival visuell als Fortsetzung des ursprünglichen GoA erkennbar, erhielt aber zugleich eine eigene Farbidentität für das Jahr 2026.
Festivalshirts
Auch 2026 wurden eigene Festivalshirts produziert.
Im Gegensatz zu den farbenfrohen Shirts der ersten Ausgabe waren die Shirts des GoA 2026 bordeauxrot und griffen damit die dominante Farbe des damaligen Festivaldesigns auf.
Die Shirts dienten erneut sowohl als Festivalmerchandise als auch als Teil des visuellen Erscheinungsbildes der Veranstaltung.
Festivalbändchen
Wie bereits 2025 wurden auch für die zweite Ausgabe eigene Festivalbändchen hergestellt.
Die erneute Verwendung der Bändchen führte damit ein Gestaltungselement weiter, das bereits bei der ersten Ausgabe zur bewussten Festivalästhetik gehört hatte.
Bierdeckel
Für das GoA 2026 wurden zusätzlich eigene Bierdeckel produziert.
Damit wurde das visuelle Erscheinungsbild des Festivals erstmals auch auf einen unmittelbar mit der Getränkeversorgung verbundenen Gebrauchsgegenstand übertragen.
Zusammen mit:
- Festivalshirts,
- Festivalbändchen,
- Projektionen und
- der übrigen Gestaltung
gehörten die Bierdeckel zum erweiterten visuellen Gesamtauftritt der zweiten Ausgabe.
Beamer und Festivalvisualizer
Eine weitere Neuerung des GoA 2026 war der Einsatz eines Beamers.
Während der Veranstaltung wurde ein eigens gestalteter Visualizer gezeigt, der sich am roten psychedelischen Erscheinungsbild des Festivals orientierte.
Der Visualizer war dabei nicht nur dekorativ, sondern hatte auch eine praktische Funktion.
Angezeigt wurden unter anderem:
- die jeweils nächste Band und
- ein Countdown bis zum nächsten Auftritt.
Dadurch wurde die visuelle Gestaltung des GoA erstmals unmittelbar mit dem zeitlichen Ablauf des Festivalprogramms verbunden.
Der Visualizer war damit sowohl Teil der Bühnen- beziehungsweise Veranstaltungsästhetik als auch ein Informationssystem für das Publikum.
Bandansagen
Julian Vornfeld und Jasmin übernahmen während des Festivals die Ansagen der auftretenden Bands.
Sie kündigten die jeweiligen Acts an und fungierten damit auch sichtbar als Gastgeber der Veranstaltung.
Diese Rolle unterschied sich insbesondere für Vornfeld von seiner früheren Tätigkeit bei vielen Konzerten, bei denen er überwiegend hinter der Kamera gearbeitet hatte.
Line-up
Das musikalische Programm verteilte sich erstmals auf zwei Tage.
Freitag, 10. Juli 2026
| Reihenfolge | Band | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1 | Fiebertraum | |
| 2 | Swap the Giant | Bereits beim GoA 2025 vertreten |
| 3 | Over the Under | Band aus dem erweiterten Redestruction-Umfeld |
Samstag, 11. Juli 2026
| Reihenfolge | Band | Stil / Anmerkung |
|---|---|---|
| 1 | The Grey | Hard Rock |
| 2 | Prancing Gator | Florida Hardcore; neue Band ehemaliger Kodar-Mitglieder |
| 3 | Turtle Jet | Space Rock |
| 4 | H4CK | Nu Metal; Band mit Robin de Winter, Hannes Bürger, Salih Gehrke und Raya |
| 5 | Shrooms | Ska / Ska Punk; kurzfristiger Ersatz für Kabila |
Freitag, 10. Juli 2026
Der erste Festivaltag bestand aus drei Bands.
Fiebertraum
Fiebertraum eröffneten das musikalische Programm des Grumbrechtstraßen Open Air 2026.
Die Band gehörte damit zu den ersten Acts, die bei der erstmals zweitägigen Ausgabe des Festivals auftraten.
Swap the Giant
Als zweite Band des Freitags spielten Swap the Giant.
Die Band war bereits beim ersten GoA 2025 Teil des Line-ups gewesen und gehörte damit zu den ersten Acts, die bei mehreren Ausgaben des Festivals auftraten.
Over the Under
Over the Under beschlossen das Programm des ersten Festivaltages.
Die Band war für ihren Auftritt aus Bydgoszcz in Polen angereist und war damit die erste aus dem Ausland angereiste Band beim Grumbrechtstraßen Open Air.
Over the Under hatten bereits zuvor mehrfach im Umfeld von Redestruction gespielt. Über diese gemeinsamen Konzerte bestand auch eine persönliche Verbindung zu Robin de Winter, wodurch die Band zum erweiterten musikalischen Netzwerk rund um das Festival gehörte.
Mit ihrem Auftritt erhielt das GoA 2026 erstmals auch einen internationalen Bestandteil im Line-up.
Samstag, 11. Juli 2026
Am zweiten Festivaltag traten fünf Bands auf.
The Grey
The Grey eröffneten das Samstagsprogramm.
Die Band bewegte sich musikalisch im Bereich Hard Rock.
Prancing Gator
Als zweite Band spielten Prancing Gator.
Die Band spielt Florida Hardcore und entstand mit ehemaligen Mitgliedern von Kodar.
Dadurch bestand auch hier eine Verbindung zu einer Band, die bereits in frühen Planungen des Grumbrechtstraßen Open Air eine Rolle gespielt hatte.
Turtle Jet
Als dritte Band des Samstags traten Turtle Jet auf.
Die Band bewegt sich musikalisch im Bereich Space Rock.
Für das persönliche Bandnetzwerk von Julian Vornfeld ist Turtle Jet insbesondere durch Salih Gehrke von Bedeutung, der seit 2025 Mitglied der Band ist.
H4CK
Als vierte Band spielten H4CK.
Die Nu-Metal-Band bestand unter anderem aus:
Damit standen beim GoA 2026 drei Musiker gemeinsam auf der Bühne, die zuvor zusammen die letzte Besetzung von Redestruction gebildet hatten.
Da Redestruction nach ihrem Abschiedskonzert am 27. Dezember 2025 nicht mehr aktiv waren, stellte H4CK zugleich eine neue personelle Verbindung innerhalb des früheren Redestruction-Umfelds dar.
Shrooms
Den letzten Slot des Festivals übernahmen Shrooms.
Die Band bewegt sich musikalisch im Bereich Ska beziehungsweise Ska Punk.
Shrooms waren ursprünglich nicht für diesen Platz im Line-up vorgesehen.
Absage von Kabila
Ursprünglich sollte am Samstag Kabila auftreten.
Die Band musste ihren Auftritt jedoch kurzfristig absagen.
Als Ersatz konnten Shrooms gewonnen werden, die den frei gewordenen Slot übernahmen.
Kabila gehörten damit zum geplanten, nicht jedoch zum tatsächlich aufgetretenen Line-up des GoA 2026.
Besucher
Über beide Veranstaltungstage verteilt kamen insgesamt ungefähr 200 Besucher zum Grumbrechtstraßen Open Air 2026.
Damit lag die Besucherzahl ungefähr doppelt so hoch wie bei der ersten Ausgabe 2025, bei der rund 100 Personen anwesend gewesen waren.
Die höhere Besucherzahl ging gleichzeitig mit der Erweiterung von einem auf zwei Veranstaltungstage einher.
Charakter der Veranstaltung
Das GoA 2026 behielt den persönlichen und DIY-orientierten Charakter der ersten Ausgabe bei, entwickelte jedoch deutlich umfangreichere Festivalstrukturen.
Dazu gehörten nun unter anderem:
- zwei Veranstaltungstage,
- acht tatsächlich auftretende Bands,
- Camping,
- eigene Organisation von Essen und Getränken,
- gezapftes Bier,
- Spendenmodell,
- Festivalshirts,
- Festivalbändchen,
- eigene Bierdeckel,
- ein Beamer,
- ein digitaler Festivalvisualizer,
- Band- und Countdown-Anzeigen sowie
- eigene Bandansagen.
Besonders die erneute Durchführung unabhängig vom ursprünglichen Geburtstagsanlass machte deutlich, dass das Grumbrechtstraßen Open Air inzwischen als eigenständiges Festivalprojekt verstanden werden konnte.
Bedeutung für die Festivalentwicklung
Das Grumbrechtstraßen Open Air 2026 stellte die erste Fortsetzung des 2025 begonnenen Festivalprojekts dar.
Die erste Ausgabe hatte noch eine Doppelfunktion als gemeinsame Geburtstagsfeier und experimentelles Festival gehabt.
Mit der zweiten Ausgabe entfiel dieser ursprüngliche Anlass.
Stattdessen wurde das bestehende Konzept bewusst weitergeführt und erweitert.
Die Verdopplung der Veranstaltungsdauer, das Camping, die eigene Verpflegung, das Spendenmodell, die größere Besucherzahl und die weiterentwickelte visuelle Präsentation zeigten, dass sich aus GoA 60 innerhalb eines Jahres eine eigenständige Veranstaltungsreihe entwickelt hatte.
Bedeutung für Julian Vornfeld
Für Julian Vornfeld setzte das GoA 2026 die bereits bei der ersten Ausgabe begonnene Entwicklung von der überwiegend foto- und videobasierten Arbeit für einzelne Bands hin zu einer stärker organisatorischen und konzeptionellen Tätigkeit innerhalb der lokalen Musikszene fort.
Gleichzeitig veränderte sich seine konkrete Rolle während der zweiten Ausgabe.
Während er zunächst erneut Teil der allgemeinen Organisation war, zog er sich im Verlauf zunehmend aus diesem Bereich zurück und konzentrierte sich stärker auf die Organisation des Campings.
Während des eigentlichen Festivals trat er gemeinsam mit Jasmin außerdem als Bandansager auf.
Damit bestand seine Beteiligung 2026 aus einer Mischung aus:
- Festivalorganisation,
- Campingorganisation,
- visueller Gestaltung beziehungsweise Präsentation,
- Bandansagen und
- Gastgeberrolle.
Konzertfotos im Archiv
Es wurden noch keine Fotoserien für das Grumbrechtstraßen Open Air 2026 eingetragen.
Videos im Archiv
Es wurden noch keine Videos für das Grumbrechtstraßen Open Air 2026 eingetragen.
Beteiligte Personen und Gruppen
| Person / Gruppe | Funktion |
|---|---|
| Julian Vornfeld | Organisation, später Schwerpunkt Campingorganisation, Bandansagen |
| Jasmin Bröhan | Organisation, Bandansagen |
| Tipsy Apes | Veranstaltungsort |
| Festivalteam / Helfer | Aufbau und Durchführung |
Siehe auch
- Grumbrechtstraßen Open Air
- Grumbrechtstraßen Open Air 2025
- Julian Vornfeld
- Tipsy Apes
- Fiebertraum
- Swap the Giant
- Over the Under
- The Grey
- Prancing Gator
- Kodar
- Turtle Jet
- H4CK
- Shrooms
- Redestruction
- Robin de Winter
- Hannes Bürger
- Salih Gehrke
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