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Grumbrechtstraßen Open Air

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Grumbrechtstraßen Open Air


Logo des Grumbrechtstraßen Open Air

Allgemeine Informationen
Kurzform GoA
Erstveranstaltung 12. Juli 2025
Veranstaltungsort Tipsy Apes
Ort Hamburg-Harburg
Gründer Julian Vornfeld
Jasmin Bröhan
Musikalischer Schwerpunkt Rock
Weitere Stilrichtungen unter anderem Metal, Alternative, Indie, Punk und angrenzende Genres
Ausrichtung lokale Bands und Newcomer
Website goa-festival.de
Bisherige Ausgaben
2025 12. Juli 2025
2026 10.–11. Juli 2026

Das Grumbrechtstraßen Open Air, kurz GoA, ist ein von Julian Vornfeld und Jasmin gegründetes Musikfestival in Hamburg-Harburg.

Das Festival wurde 2025 mit dem Ziel ins Leben gerufen, in Harburg eine neue regelmäßige Veranstaltung mit einem klaren Schwerpunkt auf Rockmusik aufzubauen. Hintergrund war die Wahrnehmung der Gründer, dass ein entsprechendes Festivalformat in Harburg nicht mehr vorhanden war.

Das musikalische Konzept ist bewusst nicht auf ein eng definiertes Subgenre begrenzt. Der Schwerpunkt soll klar auf Rock und verschiedenen Spielarten der Rockmusik liegen, gleichzeitig können auch Bands aus angrenzenden Bereichen wie Pop, Metal, Punk oder alternativer Musik Teil des Programms sein.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf lokalen Bands und Newcomern. Auf der eigenen Website beschreibt sich das Festival entsprechend als:

„Das Grumbrechtstraßen Open Air ist ein Rock/Metal-Festival was lokalen Bands und Newcomern eine Bühne bieten möchte. :)“

Die erste Ausgabe fand am 12. Juli 2025 statt. Eine zweite, erstmals zweitägige Ausgabe folgte am 10. und 11. Juli 2026.

Konzept

Das Grumbrechtstraßen Open Air entstand mit der Idee, in Harburg ein eigenes kleines Rockfestival aufzubauen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Anspruch, ein möglichst großes oder ausschließlich kommerziell ausgerichtetes Festival zu veranstalten. Vielmehr soll eine Plattform entstehen, auf der insbesondere Bands aus Hamburg, Harburg und dem erweiterten lokalen beziehungsweise persönlichen Musiknetzwerk auftreten können.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf:

  • Rockmusik und verwandten Stilrichtungen,
  • lokalen Bands,
  • Newcomern,
  • kleineren beziehungsweise noch wenig etablierten Acts,
  • persönlichen Verbindungen innerhalb der lokalen Musikszene und
  • einem niedrigschwelligen Festivalcharakter.

Der Begriff Rock ist dabei bewusst weit gefasst.

Zum bisherigen Programm gehörten beziehungsweise gehören Bands aus Bereichen wie:

  • Alternative Rock,
  • Indie Rock,
  • Hard Rock,
  • Stoner Rock,
  • Grunge,
  • Space Rock,
  • Metal,
  • Nu Metal,
  • Hardcore,
  • Ska Punk und
  • Pop-/Rock-Cover.

Trotz dieser stilistischen Bandbreite soll Rockmusik den Kern des Festivals bilden.

Hintergrund

Ein wesentlicher Ausgangspunkt für das Festival war die lokale Situation in Hamburg-Harburg.

Julian Vornfeld und Jasmin wollten eine Veranstaltung schaffen, die Rockbands in Harburg wieder eine eigene Festivalplattform bietet.

Dabei sollte insbesondere die lokale und unabhängige Musikszene berücksichtigt werden.

Das GoA versteht sich deshalb nicht ausschließlich als Veranstaltungsformat für bereits etablierte Bands, sondern ausdrücklich auch als Möglichkeit für kleinere Bands und Newcomer, vor Publikum aufzutreten.

Entstehung

Die konkrete Idee entstand im März 2025.

Julian Vornfeld und Jasmin wurden im selben Zeitraum jeweils 30 Jahre alt und überlegten zunächst, ihre Geburtstage gemeinsam mit einer größeren Feier zu begehen.

Schon während dieser Überlegungen bestand jedoch die Idee, die Geburtstagsfeier zugleich als Anlass beziehungsweise Vorwand zu nutzen, um ein eigenes kleines Festival zu starten.

Statt lediglich eine klassische Geburtstagsfeier mit Musik zu organisieren, sollten mehrere Bands auftreten und typische Elemente eines Festivals umgesetzt werden.

Aus dieser Planung entstand das Grumbrechtstraßen Open Air.

Die gemeinsame Geburtstagsfeier war damit zwar der unmittelbare Anlass für die erste Veranstaltung, die Idee war jedoch von Beginn an nicht zwangsläufig auf ein einmaliges Ereignis beschränkt.

Bereits während der Vorbereitungen bestanden Überlegungen, das Festival bei erfolgreicher Durchführung später fortzusetzen.

Name

Der Name Grumbrechtstraßen Open Air wird üblicherweise zu:

GoA

abgekürzt.

Die erste Ausgabe wurde zusätzlich als:

GoA 60

bezeichnet.

Die Zahl 60 bezog sich auf die beiden 30. Geburtstage von Julian Vornfeld und Jasmin:

30 + 30 = 60

Diese Bezeichnung war speziell mit der Entstehungsgeschichte der ersten Ausgabe verbunden und wurde 2026 nicht mehr als zentrale Bezeichnung des Festivals verwendet.

Entwicklung zum eigenständigen Festival

Die Entwicklung des Grumbrechtstraßen Open Air lässt sich bisher in zwei Phasen einteilen.

2025 – GoA 60

Die erste Ausgabe am 12. Juli 2025 war gleichzeitig:

  • gemeinsame Geburtstagsfeier,
  • erste praktische Umsetzung des Festivalgedankens und
  • Testlauf für ein mögliches dauerhaftes Veranstaltungsformat.

Trotz des privaten Ursprungs wurden bereits zahlreiche typische Festivalelemente umgesetzt.

Dazu gehörten unter anderem:

  • mehrere Livebands,
  • ein regulärer Headliner,
  • Bühnentechnik,
  • Soundchecks,
  • Festivalshirts,
  • Festivalbändchen,
  • ein eigenes visuelles Erscheinungsbild,
  • eine eigene Website,
  • Helferstrukturen und
  • eine organisierte Versorgung der Beteiligten.

Etwa 100 Personen besuchten die erste Ausgabe.

2026 – erste Fortsetzung

Mit dem Grumbrechtstraßen Open Air 2026 am 10. und 11. Juli 2026 wurde das Festival erstmals unabhängig vom ursprünglichen Geburtstagsanlass fortgesetzt.

Die zweite Ausgabe wurde gleichzeitig deutlich erweitert.

Erstmals gab es:

  • zwei Festivaltage,
  • Camping für Freunde,
  • eine eigene Organisation von Essen und Getränken,
  • gezapftes Bier,
  • Eintritt auf Spendenbasis,
  • Essen und Getränke auf Spendenbasis,
  • eigene Bierdeckel,
  • einen Festivalvisualizer mit Beamer,
  • Bandanzeigen und Countdowns sowie
  • ein deutlich umfangreicheres Line-up.

Über beide Tage verteilt kamen ungefähr 200 Besucher.

Die zweite Ausgabe bestätigte damit die Entwicklung von der ursprünglichen Geburtstagsveranstaltung zu einer eigenständigen Festivalreihe.

Veranstaltungsort

Die bisherigen Ausgaben des Grumbrechtstraßen Open Air fanden auf dem Gelände des Tipsy Apes in Hamburg-Harburg statt.

Das Gelände dient dabei als Open-Air-Veranstaltungsort und bildete bereits bei der ersten Ausgabe 2025 den räumlichen Mittelpunkt des Festivals.

Auch die zweitägige Ausgabe 2026 fand dort statt.

Musikalische Ausrichtung

Der musikalische Schwerpunkt des Grumbrechtstraßen Open Air liegt auf Rockmusik.

Das Festival soll dabei keine starre Genregrenze verfolgen.

Stattdessen können verschiedene Stile miteinander kombiniert werden, sofern sie zum grundsätzlichen Charakter der Veranstaltung passen.

Metal und andere härtere Stilrichtungen sind deshalb ausdrücklich Bestandteil des möglichen Programms, sollen den Rock-Schwerpunkt jedoch nicht vollständig verdrängen.

Ebenso können Bands aus poppigeren oder alternativen Bereichen auftreten.

Die stilistische Offenheit ermöglicht es, unterschiedliche Teile der lokalen Musikszene zusammenzubringen.

Lokale Bands und Newcomer

Ein zentraler Bestandteil des Festivalgedankens ist die Förderung beziehungsweise Präsentation kleinerer und lokaler Bands.

Das GoA soll insbesondere Künstlern eine Bühne bieten, die nicht zwangsläufig Teil größerer kommerzieller Festivalstrukturen sind.

Mehrere bisher aufgetretene Bands standen über persönliche oder musikalische Netzwerke miteinander in Verbindung.

Dadurch entwickelte sich das Festival bislang auch aus der bestehenden Hamburger und Harburger Underground- und Independent-Szene.

Bandnetzwerk

Ein Teil des bisherigen GoA-Line-ups entstand aus einem über Jahre gewachsenen Netzwerk verschiedener Hamburger und norddeutscher Bands.

Für Julian Vornfeld entwickelte sich dieses Netzwerk ursprünglich insbesondere aus seiner Tätigkeit als Konzertfotograf und Videoproduzent.

Ausgangspunkt war Mute Tales.

Über Mitglieder und gemeinsame Konzerte entstanden später unter anderem Verbindungen zu:

Auch das Grumbrechtstraßen Open Air greift teilweise auf dieses Netzwerk zurück, ohne jedoch ausschließlich auf bereits persönlich bekannte Bands beschränkt zu sein.

So traten bei den ersten beiden Ausgaben sowohl langjährig bekannte Bands als auch neuere Projekte und Acts aus dem erweiterten Umfeld auf.

Wiederkehrende und verbundene Bands

Bereits nach zwei Ausgaben bestehen mehrere Verbindungen zwischen den Line-ups.

Swap the Giant traten sowohl 2025 als auch 2026 auf.

Redestruction waren Headliner der ersten Ausgabe.

Nach der Auflösung von Redestruction Ende 2025 traten beim GoA 2026 mit H4CK erneut Robin de Winter, Hannes Bürger und Salih Gehrke gemeinsam auf.

Mit Turtle Jet war außerdem ein weiteres Projekt mit Salih Gehrke Teil des Programms.

Over the Under standen bereits zuvor mehrfach gemeinsam mit Redestruction auf der Bühne und kamen dadurch ebenfalls aus dem erweiterten persönlichen Netzwerk rund um die Band.

Prancing Gator wiederum entstand mit ehemaligen Mitgliedern von Kodar, die bereits während der frühen Planung des ersten GoA als mögliche Festivalband vorgesehen gewesen waren.

Organisation

Das Grumbrechtstraßen Open Air wurde von Julian Vornfeld und Jasmin gegründet.

Die konkrete Organisation unterscheidet sich zwischen den einzelnen Ausgaben und wird deshalb jeweils ausführlicher in den Artikeln zu den jeweiligen Festivaljahren dokumentiert.

Zu den Aufgabenbereichen gehörten bisher unter anderem:

  • allgemeine Festivalplanung,
  • Booking beziehungsweise Bandauswahl,
  • Kommunikation mit Bands,
  • Bühnentechnik,
  • Sound,
  • Bandbetreuung,
  • visuelle Gestaltung,
  • Website,
  • Festivalmerchandise,
  • Versorgung,
  • Campingorganisation und
  • Moderation beziehungsweise Bandansagen.

Neben den Gründern waren beziehungsweise sind weitere Personen aus dem Umfeld der auftretenden Bands und des Veranstaltungsortes an der praktischen Umsetzung beteiligt.

Julian Vornfeld und das GoA

Für Julian Vornfeld entstand das Grumbrechtstraßen Open Air nach mehreren Jahren intensiver Tätigkeit als Konzertfotograf, Videoproduzent und visueller Mitarbeiter verschiedener Bands.

Während seine vorherige Arbeit häufig von einzelnen Bands und deren jeweiligen Projekten abhängig war, eröffnete das Festival die Möglichkeit, selbst an einer eigenen Veranstaltungsplattform mitzuwirken.

Dabei verlagerte sich ein Teil seiner Tätigkeit von der reinen Dokumentation bestehender Konzerte hin zu:

  • Konzeption,
  • Veranstaltungsorganisation,
  • visueller Gestaltung,
  • Kommunikation,
  • Festivalentwicklung und
  • Gastgeberfunktionen.

Das GoA entwickelte sich damit zu einer weiteren Form seiner Beteiligung an der Hamburger und Harburger Musikszene.

Visuelle Identität

Seit der ersten Ausgabe besitzt das Grumbrechtstraßen Open Air ein eigenes visuelles Erscheinungsbild.

Die Grundgestaltung ist stark von psychedelischer Grafik beeinflusst.

Typische Elemente sind:

  • organische Formen,
  • verzerrte beziehungsweise geschwungene Schrift,
  • stark bearbeitete Naturmotive,
  • intensive Farben und
  • eine visuelle Anlehnung an psychedelische Gestaltung der 1960er- und 1970er-Jahre.

Die konkrete Farbgebung verändert sich zwischen den einzelnen Ausgaben.

2025

Das Design der ersten Ausgabe war besonders farbenreich und stand in direktem Zusammenhang mit der Bezeichnung GoA 60.

Die Anspielung auf die Zahl 60 wurde dabei auch gestalterisch mit einer psychedelischen beziehungsweise an die 1960er-Jahre erinnernden Ästhetik verbunden.

2026

Für die zweite Ausgabe wurde die grundsätzliche Formensprache weitergeführt, gleichzeitig jedoch eine stärker bordeauxrote beziehungsweise dunkelrote Farbwelt verwendet.

Diese Gestaltung fand sich unter anderem auf:

  • Festivalgrafiken,
  • Festivalshirts,
  • Festivalbändchen,
  • Bierdeckeln und
  • dem digitalen Festivalvisualizer

wieder.

Festivalshirts

Seit der ersten Ausgabe werden eigene GoA-Shirts gestaltet.

Die Shirts sind Teil der visuellen Identität des Festivals und orientieren sich jeweils an der Gestaltung des entsprechenden Jahres.

2025 wurde bewusst eine farbenfrohe Gestaltung verwendet, die sich von vielen überwiegend schwarzen Rock- und Metal-Shirts unterschied.

2026 waren die Festivalshirts passend zur damaligen Gestaltung bordeauxrot.

Festivalbändchen

Seit 2025 werden eigene Festivalbändchen produziert.

Die Bändchen waren bereits bei der ersten Ausgabe Teil des Versuchs, trotz des ursprünglich privaten Charakters typische Festivalstrukturen zu schaffen.

Sie wurden bei der zweiten Ausgabe erneut eingesetzt.

Bierdeckel

2026 wurde die Festivalgestaltung zusätzlich um eigene GoA-Bierdeckel erweitert.

Damit wurde das Erscheinungsbild des Festivals erstmals auch auf einen Gebrauchsgegenstand aus dem Bereich der Getränkeversorgung übertragen.

Projektionen und Visualizer

Bei der zweiten Ausgabe 2026 wurde erstmals ein Beamer für einen eigens produzierten Festivalvisualizer eingesetzt.

Die Gestaltung orientierte sich am roten psychedelischen Design des jeweiligen Jahres.

Der Visualizer erfüllte zugleich eine organisatorische Funktion.

Er zeigte unter anderem:

  • die nächste auftretende Band und
  • einen Countdown bis zum jeweiligen Auftritt.

Damit wurde die visuelle Gestaltung des Festivals erstmals direkt mit dem laufenden Veranstaltungsablauf verbunden.

Verpflegung

Die Organisation der Verpflegung entwickelte sich zwischen den ersten beiden Ausgaben weiter.

2025 wurden Essen und Getränke weitgehend durch das Tipsy Apes organisiert.

2026 übernahm die Festivalorganisation diesen Bereich stärker selbst.

Besonderer Wert wurde dabei auf gezapftes Bier gelegt.

Unter anderem wurden Biere von:

angeboten.

Die Beteiligung der Kehrwieder Kreativbrauerei hatte dabei einen zusätzlichen lokalen Bezug zu Harburg.

2026 wurden sowohl Eintritt als auch Essen und Getränke auf Spendenbasis angeboten.

Camping

Mit der zweitägigen Ausgabe 2026 wurde erstmals eine Campingmöglichkeit für Freunde angeboten.

Damit erweiterte sich das Festival über das eigentliche Konzertprogramm hinaus.

Die Campingorganisation wurde 2026 insbesondere von Julian Vornfeld übernommen, nachdem er sich im Verlauf der Vorbereitung stärker aus Teilen der allgemeinen Festivalorganisation zurückgezogen hatte.

Ausgaben

AusgabeBeginnEndeOrtBesucher
Grumbrechtstraßen Open Air 202512 July 2025Tipsy Apes100
Grumbrechtstraßen Open Air 202610 July 202611 July 2026Tipsy Apes200

Bisherige Ausgaben

Ausgabe Datum Dauer Besucher Besonderheiten
2025 12. Juli 2025 1 Tag ca. 100 Erste Ausgabe; GoA 60; gemeinsame 30. Geburtstagsfeier von Julian Vornfeld und Jasmin
2026 10.–11. Juli 2026 2 Tage ca. 200 Erste zweitägige Ausgabe; Camping; eigene Verpflegung; Visualizer

Bands nach Festivaljahr

2025

2026

Freitag:

Samstag:

Ursprünglich war für den später von Shrooms übernommenen Slot Kabila vorgesehen. Die Band musste ihren Auftritt kurzfristig absagen.

Konzertfotos im Archiv

Es wurden noch keine Fotoserien des Grumbrechtstraßen Open Air eingetragen.

Videos im Archiv

Es wurden noch keine Videos des Grumbrechtstraßen Open Air eingetragen.

Siehe auch


Kategorie:Grumbrechtstraßen Open Air Kategorie:Musikfestivals Kategorie:Open-Air-Festivals Kategorie:Rockfestivals Kategorie:Musikveranstaltungen in Hamburg Kategorie:Veranstaltungen in Harburg